Mittel- und Osteuropa gewinnt in der europäischen Lieferkettenlandschaft an Boden. Das ist das zentrale Ergebnis einer Studie der Logistikberatung Miebach und iO Partners, die auf einer Befragung von 130 in der Region aktiven Unternehmen basiert. Der Zugang zur lokalen Nachfrage wurde am häufigsten als Vorteil einer Ansiedlung genannt — ein Ergebnis, das die Region nicht nur als kostengünstige Produktionsbasis ausweist, sondern als eigenständigen Absatzmarkt.

Die Ergebnisse kommen zu einem Moment akuten Drucks für Europas Autobranche. Die BMW Group hat für 2026 eine Prognose vorgelegt, die die EBIT-Marge der Automobilsparte zwischen -0,5 und 0,5 Prozent sieht — gleichauf mit den -0,6 Prozent von 2009 — und zugleich den Abbau von 8.000 Stellen weltweit angekündigt. Der Premiumhersteller, der seine Autos früher vor allem dank der Strahlkraft seiner Marke verkaufte, konkurriert heute frontal mit Produktstärke und Preis. So dünne Margen lassen kaum Spielraum für Ineffizienzen bei Produktionsnetzwerken, Beschaffungsentscheidungen und Frachtrouten.

Die Handelspolitik verschärft die Lage zusätzlich. Fahrzeuge, die zwischen Großbritannien und der EU gehandelt werden und die Anforderungen nicht erfüllen, könnten 2027 mit einem 10-Prozent-Zoll belegt werden; der Branchenverband ACEA hat zudem separat geschätzt, dass ohne ein EU-Batterieabkommen 82 Prozent der von der EU nach Großbritannien erwarteten Elektroauto-Exporte betroffen sein könnten. Ein Expositionsrisiko dieses Ausmaßes stärkt das Argument für lokalisierte, nachfragenahe Lieferketten — genau jene Strukturen, für die Mittel- und Osteuropa zunehmend gerüstet ist.

Zusammengefasst zeichnen die Studie und die sie umgebenden Druckfaktoren das Bild einer Region im Aufstieg. Während etablierte Hersteller um jeden Basispunkt Marge kämpfen und sich die Handelsregeln um batterieelektrische Ströme verhärten, dürfte der Sog Richtung mittel- und osteuropäischer Fertigungs- und Logistikkapazitäten weiter wachsen. Die klarste Botschaft der Umfrage ist einfach: Was Unternehmen vor allem in die Region zieht, ist die Nachfrage vor der eigenen Haustür.

Lieferkettenumbauten zeigen sich am Ende als Fahrzeuge auf der Straße, und Unternehmen, die ihre Distributionskarten in der Region neu zeichnen, brauchen die passenden Transporter und Lkw für die neuen Routen. Leser, die ein Fahrzeug suchen, finden sensationelle Autos zu sensationellen Konditionen auf WorldTrader24, Europas Marktplatz mit über 70.000 Fahrzeugen — Nutzfahrzeuge inklusive, für jede Logistikaufgabe.

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