Konnektivität, nicht bloße Kapazität, wird über die Zukunft der Handelsinfrastruktur in Europa entscheiden – das ist das Argument, das Maersk in neu veröffentlichten Einblicken vertritt, und das Unternehmen verweist als Beleg auf seine eigenen Aktivitäten in Kroatien. Bei Rijeka bietet die Maersk-Anlage in Kukuljanovo Lagerhaltung, Distribution und Wertschöpfungslogistik für Kunden in ganz Mittel- und Osteuropa – und stellt damit eine Full-Service-Distributionsbasis an der Adria für die zunehmend komplexen Lieferketten der Region bereit.

Der Standort ist der entscheidende Punkt. Rijeka ist Kroatiens wichtigster Adriahafen, und ein Logistikstandort direkt vor seiner Haustür bringt Bestände in Reichweite der mittel- und osteuropäischen Märkte. Für Hersteller und Zulieferer bedeuten Wertschöpfungsdienstleistungen – von der Lagerhaltung bis zur Enddistribution –, dass Waren nahe am Endkunden lagern können, ohne hohe Fixinvestitionen in eigene Anlagen. Ein Argument, das ankommt, während sich Lieferketten regionalisieren.

Das Timing ist kein Zufall. Wie DW berichtet, verunsichert der 'Made in Europe'-Vorstoß Deutschlands und Frankreichs die globalen Autozulieferer und wirft Kosten- und Wettbewerbsfragen auf. Auch japanische Automobilhersteller, die mehrere ihrer Modelle in europäischen Werken bauen, könnten den Kürzeren ziehen: Aus Japan importierte Autos hätten keinen Anspruch auf EU-Subventionen, Modelle aus Frankreich, Portugal und Osteuropa hingegen schon. Wo ein Fahrzeug gebaut wird – und wie schnell es den Käufer erreicht –, wird zu einem eigenständigen Wettbewerbsfaktor.

Die Produktionskarte verschiebt sich entsprechend. Wie Automotive News berichtet, ist Leapmotor dank Unterstützung von Stellantis der erste chinesische Automobilhersteller, der E-Autos und Batterien in Europa produziert. Eine solche Lokalisierung zahlt sich nur aus, wenn fertige Fahrzeuge wettbewerbsfähig schnell gelagert, verteilt und ausgeliefert werden können – genau die Art von Wertschöpfungslogistik, die Maersk in Kukuljanovo hervorhebt. Für Mittel- und Osteuropa lautet die Botschaft: Infrastruktur und Industriepolitik wachsen zusammen – Konnektivität wird genauso strategisch wie die Montagelinie selbst.

Für Händler und Unternehmen in der gesamten Region lautet die praktische Lektion: Distributionsfähigkeit beginnt mit dem richtigen Fahrzeug. Käufer, die Transporter, Vans und andere Nutzfahrzeuge suchen – oder einfach Angebote über Ländergrenzen hinweg vergleichen –, finden sensationelle Autos zu sensationellen Konditionen auf WorldTrader24, Europas Marktplatz mit über 70.000 Fahrzeugen.