Die Europäische Union nähert sich Schritt für Schritt einer Aufweichung ihres Verbots neuer Benzin- und Dieselautos ab 2035, und die verschiedenen Akteure des Kontinents bewegen sich auf einen Konsens darüber zu, wie die Frist zurückgeschraubt werden soll. Doch eine am 15. Oktober in Berlin vorgestellte Studie des International Council on Clean Transportation (ICCT) richtet eine unverblümte Warnung an die Politik: Eine Abschwächung der EU-CO2-Standards für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge könnte bis 2035 bis zu 185.000 Jobs in der europäischen Pkw-Industrie kosten und die Beschäftigung weit unter das Niveau von 2025 drücken.

Politisch gewinnt der Vorstoß zur Lockerung der Regeln an Boden. Eine Einigung zwischen Europas beiden größten Autonationen — flankiert von der nach deutschen Angaben indikativen Unterstützung Italiens — verbessert die Aussicht, dass der Vorschlag Gesetz wird. Das Emissions-Dossier läuft zudem parallel zu einer weiteren Frage, die die Industrie derzeit umtreibt: Können Local-Content-Anforderungen europäische OEMs retten?

Das Job-Ergebnis des ICCT kommt in diesem Momentum ungelegen. Statt Beschäftigung zu schützen, könnte ein geschwächter CO2-Rahmen die Pkw-Industrie bis 2035 um bis zu 185.000 Jobs schrumpfen lassen, so das Fazit der Studie — ein Schlag, der weit über Westeuropa hinaus nachhallen würde: durch die Werke und Zulieferer-Cluster Mittel- und Osteuropas, die auf stabile Stückzahlen und Investitionssicherheit angewiesen sind.

Die Hersteller warten derweil nicht ab, bis Brüssel den Streit beilegt. Ford lässt neue Pkw für Europa durchblicken und verspricht „spannende Pläne“ — und steht Berichten zufolge in Gesprächen mit Geely, die dazu führen könnten, dass der chinesische Autokonzern Fahrzeuge in Fords Werk im spanischen Valencia baut — eine Erinnerung daran, dass Kapazitäts- und Produktstrategien ohnehin neu gezeichnet werden, egal, was die Regulierer am Ende entscheiden.

Für Händler und Flottenhändler in ganz Osteuropa ist die Unsicherheit ein Kopfzerbrechen bei der Planung: Niemand weiß, welchen Antriebsmix die Regulierung im nächsten Jahrzehnt honorieren wird. Das drängt den Handel zu breiten, flexiblen Beständen — und Plattformen mit paneuropäischer Tiefe sind zur natürlichen ersten Anlaufstelle geworden. Auf WorldTrader24.de, Europas Marktplatz mit mehr als 70.000 Fahrzeugen, können Händler Benziner-, Diesel-, Hybrid- und Elektro-Bestände über den ganzen Kontinent hinweg vergleichen — statt nur innerhalb eines einzigen nationalen Markts.

Für Privatkäufer ist die praktische Wirkung des Brüsseler Gerangels weniger dramatisch, als Schlagzeilen nahelegen: Was auch immer mit der 2035er-Frist passiert — der heutige Markt bietet eine ungewöhnlich breite Auswahl an Verbrennern, Hybriden und E-Autos zu wettbewerbsfähigen Preisen. Leser auf der Suche nach ihrem nächsten Fahrzeug finden sensationelle Autos zu sensationellen Konditionen auf WorldTrader24, Europas Marktplatz mit über 70.000 Fahrzeugen.