Die Suchphrase „najnowsze wiadomosci motoryzacyjne“ verweist diese Woche zunehmend polnische Leser auf eine einzelne, marktrelevante Entwicklung: Hon Hai / Foxconn bestätigte, dass die Gespräche mit dem staatlich unterstützten ElectroMobility Poland (EMP) in einem fortgeschrittenen Stadium sind und dass die taiwanesische Gruppe beabsichtigt, ein auf Elektrofahrzeuge und Technologie ausgerichtetes Zentrum mit Schwerpunkt Polen aufzubauen.

Was passiert ist

Am 30. Oktober 2026 erklärte Foxconn‑Präsident Young Liu beim Hon Hai Technology Day (HHTD2026) in Taipeh, das Unternehmen habe Polen als europäisches Technologiezentrum ausgewählt und die Verhandlungen mit Electromobility Poland seien „bereits in einem sehr fortgeschrittenen Stadium“. Er fügte hinzu, das Projekt werde eine europäische technologische Wertschöpfungskette rund um Elektrofahrzeuge schaffen. Die Erklärung wurde am 30. Oktober 2026 von der Polska Agencja Prasowa (PAP) veröffentlicht.

Die polnische Wirtschafts‑Presse und Marktquellen berichten, dass die EMP–Foxconn‑Zusammenarbeit der Unterzeichnung eines endgültigen Abkommens näherkommt, wobei offizielle Stellen angeben, dass das verbindliche Abkommen im November oder Dezember 2026 unterzeichnet werden könnte. Es wird erwartet, dass ElectroMobility Poland und Foxconn ein gemeinsames Fahrzeug‑ und F&E‑Projekt in Jaworzno gründen, dessen Bau 2027 beginnen und dessen erste Fahrzeuge Ende 2029 vorgesehen sind.

Zahlen und Zeitplan

EMP hat erste Planzahlen zur Kapazität des Werks und zu Stellenangaben in Erklärungen genannt, die von Bankier.pl berichtet wurden: eine anfängliche Produktionskapazität von etwa 120.000 Fahrzeugen pro Jahr mit modularer Erweiterungsmöglichkeit auf bis zu 360.000 Fahrzeuge bei steigender Nachfrage; das Projekt soll rund 4.500 Arbeitsplätze im Werk und bis zu 1.000 Stellen in einem geplanten F&E‑Zentrum schaffen. Als Finanzierungsquellen nennt EMP Beiträge aus dem KPO (dem Nationalen Wiederaufbauplan) sowie die jüngste Überweisung von fast 4,5 Mrd. PLN durch die NFOŚiGW an EMP als Eigenkapital.