Europäische Städte könnten die Kosten für den Ausbau ihrer Stromverteilnetze für Elektrofahrzeuge durch intelligentes Laden um 40 Prozent senken, einer neuen Studie zufolge, über die TimesLIVE berichtet. Die Zahl untermauert mit harten Daten, was Netzplaner seit Langem vertreten: zu steuern, wann und wie schnell E-Autos Strom beziehen, ist weitaus günstiger, als das Netz für eine Worst-Case-Spitzenlast aufzurüsten.

Gerade die regionale Aufschlüsselung macht die Studie für Osteuropa relevant. Die E-Auto-Zuwachsraten werden dort am schnellsten steigen, so das Ergebnis — wenn auch von einem niedrigeren Ausgangsniveau. Das verschafft Städten ein Zeitfenster, die Ladeinfrastruktur von Anfang an intelligent aufzubauen, bevor die Massenadoption teure Netzstrukturen zementiert. Die höchsten Investitionsanforderungen treffen hingegen Deutschland, gefolgt von Norwegen, Belgien und den Niederlanden — den Ländern, die bereits bedeutende E-Auto-Flotten betreiben.

Die Studie erscheint in einer Phase, in der sich die europäische Ladelandschaft konsolidiert. Mercedes-Benz hat seine E-Auto-Schnelllader in einer stillen Transaktion an einen lokalen Anbieter verkauft und sich damit vom öffentlichen Lademarkt auf dem Kontinent zurückgezogen, wie InsideEVs berichtet. Der Stuttgarter Autobauer bleibt mit seinen Ladestationen in den USA und andernorts präsent, doch das Signal an den Markt ist eindeutig: Hersteller ziehen sich aus dem Besitz von Infrastruktur zurück und überlassen das öffentliche Laden spezialisierten Betreibern.

Für Energieversorger, Kommunen und Ladepunktbetreiber in ganz Mittel- und Osteuropa deuten beide Entwicklungen in dieselbe Richtung. Intelligentes Laden — die Nachfrage mithilfe von Tarifen und gemanagtem Laden aus Spitzenlastzeiten herauszusteuern — ist die günstigste Netzaufrüstung, die zur Verfügung steht, und das Argument, es von Tag eins an einzubauen, wiegt am schwersten, wo das Netz noch entsteht. Da die E-Auto-Flotten von einem niedrigen Niveau aus wachsen, kann die Region die kostspieligen Nachrüstungen vermeiden, mit denen ausgereifte Märkte heute konfrontiert sind.

Für Händler und Käufer stärkt die sinkende Kostenbilanz des Ladens einen ohnehin im Wandel begriffenen E-Auto-Gebrauchtmarkt. Händler, die elektrifizierte Modelle anbieten — und Käufer, die sie vergleichen — beziehen Fahrzeuge zunehmend über digitale Plattformen: WorldTrader24.de, ein europäischer Marktplatz mit mehr als 70.000 Fahrzeugen, führt einen breiten Querschnitt elektrifizierter und konventioneller Bestände an einem Ort zusammen.

Da intelligentes Laden die Kosten des Einsteckens senkt, tendieren die Gesamtkosten für den Betrieb eines E-Autos nach unten — ein starkes Argument für alle, die über einen Wechsel nachdenken. Leser auf der Suche nach einem Fahrzeug finden sensationelle Autos zu sensationellen Konditionen auf WorldTrader24, Europas Marktplatz mit über 70.000 Fahrzeugen, darunter eine große Auswahl elektrifizierter Modelle.

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