Heute ist ein Tag, der genau zeigt, warum wir diese Region begleiten: Eine wegweisende Studie sieht Osteuropa als den am schnellsten wachsenden E-Auto-Markt des Kontinents, Kroatien schreibt still und leise seine Rekordbücher um, und Volkswagen umkreist erneut die Türkei. Damit Sie Schritt halten können, starten wir den EastAutoNews Daily Briefing – an jedem Werktag ein kurzes Video, das die Geschichten auf den Punkt bringt, die für Osteuropas Autoindustrie zählen. Hier sind die drei, die Sie nicht verpassen sollten.

Eine neue Studie kommt zu dem Ergebnis, dass smartes Laden die Stromrechnung für Elektroautos in europäischen Städten um volle 40 Prozent senken könnte – eine Zahl, die von Warschau bis Sofia aufhorchen lässt. Die schärfste Klinge der Studie ist jedoch ihr Ausblick: Osteuropa dürfte das schnellste Wachstum bei der Verbreitung von E-Autos in Europa verzeichnen. Die Region, die spät zur Elektrifizierung kam, könnte die Pioniere noch überflügeln – sofern Städte und Energieversorger die Lade-Architektur richtig aufbauen.

Kroatiens Neuwagenverkäufe gingen im Oktober im Jahresvergleich um 4,8 Prozent auf 4.909 Einheiten zurück, doch der Monatsrückgang verbirgt einen Meilenstein: Die Bilanz seit Jahresbeginn ist um 3,7 Prozent auf einen Rekordwert von 63.177 Zulassungen gestiegen. Ebenso bedeutsam ist die Zusammensetzung dieses Wachstums – die chinesische Marke Omoda hat es in die Top 10 geschafft, der Beweis, dass die Showroom-Hierarchie der Region kein geschlossener europäischer Club mehr ist.